„WestKIZ“,
unter dem Dach dieser neuen Einrichtung arbeiten die Klinik für
Neugeborene, Kinder- und Jugendmedizin und die Tagesklinik für
Kinder- und Jugendpsychiatrie bei der Behandlung somatischer
und psychiatrischer Krankheiten eng miteinander verzahnt
zusammen.
Die drei
Chefärzte Dr. Thorsten Wygold, Reinhard Jensen und Dr. Dirk
Stilke führen gemeinsam ein Zentrum, um Neugeborene, Kinder-
und Jugendliche gemeinsam zu behandeln.
Mit dem
neuen Zentrum ist das Westküstenklinikum Heide gut für die
Zukunft aufgestellt und auch für neue Mitarbeiter interessanter
und attraktiver geworden.
Vom
kleinsten Frühgeborenen bis zum Jugendlichen reicht das
Behandlungs¬spek-trum. Das Perinatal - Zentrum gehört mit Level
1 zu den besten drei Zentren im Norden mit der höchsten
Versorgungsstufe.
Ein breites
diagnostisches und therapeutisches Leistungsspektrum, das auch
spezielle Bereiche wie zum Beispiel die Behandlung von
Herzerkrankungen (Kinderkardiologie) oder von chronischen
Entzündungen (Kinder Rheumatologie) einbezieht, steht in Heide
zur Verfügung. Hierbei wird eng mit anderen Fachabteilungen wie
der Neurochirurgie, der Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie
sowie der Radiologie zusammengearbeitet.
WestKIZ
deckt das gesamte Gebiet der Kinderheilkunde ab - von der
Versorgung von Säuglingen bis hin zum
Jugendlichen.
Neugeborenen
Medizin (Neonatologie), Kinderintensivmedizin, Kinderdiabetes
(Diabetologie), Hormonstörungen im Kindesalter (Pädiatrische
Endokrinologie), Nierenerkrankungen (Kindernephrologie),
Ernährungsmedizin, Essstörungen und Übergewicht (Adipositas),
Chronische Entzündungen und schmerzhafte Bewegungsstörungen,
Medizinischer Kinderschutz, Schmerztherapie bei Kindern und
Jugendlichen, Marte Meo Training, Videosprechstunde mit
Hausärzten und Ärzten auch auf den Inseln z.B.
Die
Entwicklungsstufen, von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr
wurden abschnittsgemäß mit all ihren Besonderheiten erläutert.
Problemabschnitte im Leben wie „Schreikinder“, dabei ein
Hauptaugenmerk auf “ Never ever shake a Baby“, „pubertierende
Zicken“ mit Beispielen aus der eigenen Familie kamen zur
Sprache. Gerade junge Eltern konnten sowohl Trost als auch
reichlich Tipps mit nach Hause nehmen.
Der
hervorragende Vortrag endete mit einer Fragerunde, die den
Abend beschloss.
Irmgard
Fleig
